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Infoveranstaltung des UKS-Tumorzentrums

Langsam verlaufende Krebserkrankungen des Lymphsystems bei Erwachsenen und neue Therapieansätze in der Kinderonkologie

Am Donnerstag, 24. September 2026, wird die Informationsreihe des Universitätsmedizinischen Zentrums für Tumorerkrankungen des Saarlandes (UTS) nach der Sommerpause fortgesetzt. Die öffentliche Informationsveranstaltung findet von 17 bis 19 Uhr im Seminarraum 1 des Zentralen Hörsaalgebäudes (Geb. 35) auf dem Campus des Universitätsklinikums des Saarlandes (UKS) in Homburg statt. Einen Themenschwerpunkt bilden CLL und indolente Lymphome, beides langsam verlaufende Krebserkrankungen des Lymphsystems. Das zweite Thema des Abends sind neue Therapieansätze für Krebserkrankungen bei Kindern. Zudem beteiligen sich die Selbsthilfegruppe Leukämie Saar / Pfalz sowie die Elterninitiative krebskranker Kinder im Saarland e.V.

Am Universitätsklinikum des Saarlandes werden Krebserkrankungen vom Kindes- bis hin zum hohen Erwachsenenalter behandelt. Je nach Art der onkologischen Erkrankung sind dabei Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen, spezialisierten Zentren federführend. Eine hohe Qualität der Behandlung wird aber zusätzlich auch durch den regelmäßigen Austausch zwischen den Fachdisziplinen garantiert.

Bei der UTS-Informationsveranstaltung im September stehen zwei unterschiedliche Themen im Fokus. Einerseits wird es um die chronische lymphatische Leukämie (CLL) und indolente Lymphome gehen. CLL ist eine spezielle Form von Blutkrebs, also Leukämie, die aber medizinisch der Gruppe der Lymphome zugeordnet wird. Lymphome sind Krebserkrankungen des Lymphsystems. Indolente Lymphome wiederum diejenigen, die langsam wachsen. Dieses moderate Wachstum stellt dabei auch eine Gemeinsamkeit mit CLL dar. Als zweiter Schwerpunkt erfahren die Teilnehmenden des Informationsabends Wissenswertes rund um neue Therapieansätze für krebskranke Kinder und Jugendliche. Der Programmablauf im Detail:

 

CLL und indolente Lymphome / Prof. Dr. Dr. Philipp Staber, Direktor der Klinik für Innere Medizin I – Onkologie, Hämatologie, Klinische Immunologie und Rheumatologie
Fragerunde & Gespräche mit der Selbsthilfegruppe Leukämie Saar / Pfalz / Michael Scherer
Neuartige Therapieansätze in der Kinderonkologie / Prof. Dr. Marc Remke, Direktor der Klinik für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie
Fragerunde & Gespräch mit der Elterninitiative krebskranker Kinder im Saarland e.V. / Ina Ruffing
 

Bei der Veranstaltung wird großer Wert auf den Austausch gelegt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können davor, währenddessen und danach ihre Fragen stellen.

Um möglichst vielen Menschen eine Teilnahme zu ermöglichen, ist das Angebot im Hybrid-Format angelegt. Man kann sich mit sämtlichen internetfähigen Geräten virtuell in die Veranstaltung einwählen. Für die Online-Teilnahme ist eine vorherige Anmeldung an die E-Mail-Adresse uts@uks.eu notwendig. Der Einwahl-Link wird nach der Anmeldung zugeschickt.

Die Veranstaltungsübersicht für das gesamte Jahr findet sich im  Krebs im Dialog – Jahresprogramm 2026.

 

Allgemeine Informationen zum UTS und der Veranstaltungsreihe

Das Universitätsmedizinische Zentrum für Tumorerkrankungen des Saarlandes (UTS) ist der Zusammenschluss von 13 Organkrebszentren sowie einer Reihe von weiteren interdisziplinären Einrichtungen am Universitätsklinikum des Saarlandes. Das UTS ist seit 2021 durch die Deutsche Krebsgesellschaft zertifiziert. Krebserkrankungen werden entsprechend den Leitlinien interdisziplinär und in hochspezialisierten Abteilungen behandelt. Darüber hinaus werden zahlreiche weitere Spezialambulanzen zur Therapie aller onkologischen Erkrankungen angeboten. Die Behandlungsqualität im UTS wird stetig weiterentwickelt. Ebenso ist die kontinuierliche Stärkung der Patientensicherheit eine zentrale Aufgabe des Universitätsmedizinischen Zentrums für Tumorerkrankungen.

Die Informationsveranstaltungen des UTS richten sich an Erkrankte, Angehörige und alle Interessierten. Gesundheitsbewusste, die beispielsweise ihr Krebsrisiko senken oder sich über Vorsorgeuntersuchungen informieren möchten, finden interessante Vorträge zur Prävention im Programm. Die Besucherinnen und Besucher erwarten zahlreiche Themen zu unterschiedlichen Krebserkrankungen mit Fokus auf Vorsorge, Früherkennung, moderne Therapien und Unterstützungsangebote insbesondere in Kooperation mit den regionalen Selbsthilfegruppen.

Weitere Infos: www.uks.eu/uts 

 

Über die Deutsche Krebshilfe

Die Deutsche Krebshilfe wurde vor nunmehr 50 Jahren – am 25. September 1974 – von Dr. Mildred Scheel gegründet. Ziel der gemeinnützigen Organisation ist es, Krebserkrankungen in all ihren Erscheinungsformen zu bekämpfen. Unter dem Motto „Helfen. Forschen. Informieren.“ fördert die Deutsche Krebshilfe Projekte zur Verbesserung der Prävention, Früherkennung, Diagnose, Therapie, medizinischen Nachsorge und psychosozialen Versorgung, einschließlich der Krebs-Selbsthilfe. Ihre Aufgaben erstrecken sich darüber hinaus auf forschungs- und gesundheitspolitische Aktivitäten. Sie ist ebenfalls Mitinitiator des Nationalen Krebsplans sowie Partner der „Nationalen Dekade gegen Krebs“. Die Deutsche Krebshilfe ist der größte private Geldgeber auf dem Gebiet der Krebsbekämpfung – unter anderem der Krebsforschung – in Deutschland. Sie finanziert ihre gesamten Aktivitäten ausschließlich aus Spenden und freiwilligen Zuwendungen der Bevölkerung.

Weitere Infos: www.krebshilfe.de

Die Teilnahme ist kostenlos und sowohl vor Ort als auch online möglich. Der onkologische Patientenkongress wird von der Deutschen Krebshilfe gefördert. © UKS

Schenk, Silvia
11. Sep 2026