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Die Kinderseite

Gefiederte Wildtiere und der Winter

In der kalten Jahreszeit ist es ruhig draußen geworden, einige Tiere halten Winterschlaf, manche sind in den Süden gezogen und andere halten die Kälte bei uns aus. Wir haben uns mal auf die Spuren der Vögel gemacht, die hier überwintern. 

Es sind doch einige der kleinen gefiederten Freunde, die der Kälte trotzen und ihre Heimat nicht verlassen. Zu ihnen gehören der Sperling, verschiedene Finkenarten, Amsel, Rotkehlchen, Eichelhäher, Blaumeisen, Spechte, Krähen und viele mehr. Diese Vögel nennt man alle Standvögel, weil sie am Standort bleiben und nicht wie die Zugvögel gegen Süden ziehen. Doch was essen denn diese Vögel? Insekten gibt es jetzt keine. Vögel ernähren sich im Winter hauptsächlich von Baum- und Wildkräutersamen. Mitunter ist es sehr schwierig Futter zu finden, wenn es geschneit hat, wird die Futtersuche noch viel schwieriger. Darum freuen sich die Vögel immer, wenn man im Garten oder auf dem Balkon Futterstellen einrichtet. Ganz besonders sind Nistkästen geeignet, die sich im Frühjahr auch als Brutstätten gut machen. Diese bieten den Tieren einen warmen Unterschlupf und schützen vor Wind und Kälte. Eichhörnchen und Schmetterlinge nutzen auch gerne Nistkästen zum Überwintern. Wie man einen Nistkasten selbst bauen kann, könnt ihr unter www.nabu.de in der Rubrik Tiere & Pflanzen/Vögel nachlesen. Vielleicht wäre das mal eine gute Idee für die Winterzeit, fragt mal den Papa oder den Opa, die helfen euch sicherlich dabei. Man kann solche Futterhäuschen und Nistkästen übrigens auch wunderbar verschenken. Im Fachhandel kann man dann das entsprechende Futter für die Vögel kaufen und den Vögeln anbieten. Bei den Nistkästen muss man darauf achten, dass man sie zweimal im Jahr saubermacht. Einmal nach dem Winter im Februar/März, dann können die Vögel zum Brüten dort einziehen. Und nach der Brut im Spätsommer macht man den Nistkasten für den Winter sauber. Beim Vogelfutter gibt es Unterschiede, denn wir haben da die Weichfutterfresser, wie Rotkehlchen, Amseln oder Zaunkönige, die gerne Rosinen, frisch geschnittenes Obst, getrocknete Beeren oder Haferflocken mögen. Oder die Körnerfutterfresser wie Meisen, Sperlinge oder Finken, die sich gerne an Sonnenblumenkernen, Nüssen oder Maiskörnern laben. Meisen mögen zum Beispiel auch Meisenknödel, die aus Fett und Samen bestehen. Hier sollte man darauf achten, dass man Meisenknödel ohne Plastiknetz nimmt. Im Netz können sich die Vögel verfangen und zudem ist es umweltschädlich. Wenn ihr einen eigenen Garten habt, könnt ihr den auch vogelfreundlich gestalten. Ecken mit Restholz, unbeschnittene Bäume und Sträucher bieten Lebensraum und Rückzugsorte für Vögel und andere Tiere. Gerade der Futterplatz im Winter eignet sich bestens dazu Vögel zu beobachten. 

Unter https://www.nabu.de gibt es ganz viele interessante Informationen über die heimische Tierwelt. se

Schenk, Silvia
21. Dez 2025