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Engere Verzahnung von ambulanter und stationärer Diabetesversorgung

Diabetologische Schwerpunktpraxis wird Teil des MVZ am Diakonie Klinikum Neunkirchen

Das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) am Diakonie Klinikum Neunkirchen (DKN) baut sein Angebot in der Diabetologie aus: Zum 1. April wird die diabetologische Praxis von Dr. Richard Berthold organisatorisch in das MVZ des DKN integriert. Ziel der Zusammenarbeit ist es, die ambulante und stationäre Versorgung enger zu verzahnen und Patientinnen und Patienten mit Diabetes noch umfassender zu betreuen.

Dr. Richard Berthold ist Facharzt für Innere Medizin und Diabetologie und ist seit November 1993 in Neunkirchen niedergelassen. Seine Praxis im Boxbergzentrum bleibt weiterhin dort bestehen, wird künftig jedoch als Teil des MVZ geführt. Das stärkt die Verbindung zum stationären Bereich des Klinikums. Die Abteilung für Innere Medizin im DKN ist als Diabeteszentrum von der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) zertifiziert und verfügt über umfassende diagnostische und therapeutische Strukturen. Dort arbeitet ein multiprofessionelles Team aus Ärztinnen und Ärzten, Diabetesberaterinnen, Pflegefachkräften und weiteren Spezialisten zusammen. Neben der Therapie steht auch die Prävention im Mittelpunkt – etwa durch strukturierte Schulungsprogramme und individuelle Lebensstilberatung. Ein zentraler Vorteil der Kooperation liegt in der engeren Verzahnung von ambulanter und stationärer Behandlung. Wenn Patientinnen oder Patienten etwa mit stark entgleistem Diabetes behandelt werden müssen oder die häuslichen Umstände eine sichere Versorgung nicht ermöglichen, können sie schnell stationär aufgenommen werden. Umgekehrt profitieren sie nach einem Klinikaufenthalt von einer eng angebundenen ambulanten Weiterbetreuung. „Dr. Berthold ist ein äußerst erfahrener und engagierter Diabetologe“, sagt Dr. Mark Neufang, Chefarzt der Inneren Medizin im DKN. „Seine langjährige Expertise ergänzt unser klinisches Angebot hervorragend. Gemeinsam können wir die Versorgung von Menschen mit Diabetes noch strukturierter und umfassender gestalten.“ Auch bei komplexen Folgeerkrankungen entstehen neue Synergien. So auch bei der Behandlung des diabetischen Fußes, eine der häufigsten und schwerwiegendsten Komplikationen bei Diabetes. Die Behandlung erfordert oft eine enge Zusammenarbeit verschiedener Fachbereiche – von Diabetologie und Gefäßmedizin bis hin zur spezialisierten Wundversorgung. Durch die Verbindung von Praxis und Klinik können Diagnostik, Therapie und Nachsorge besser aufeinander abgestimmt werden. Ambulante Kontrollen, frühzeitige Interventionen und gegebenenfalls stationäre Behandlungen greifen nahtlos ineinander, wodurch Komplikationen häufiger verhindert oder frühzeitig behandelt werden können. „Die Zusammenarbeit eröffnet für die Versorgung unserer Patientinnen und Patienten neue Möglichkeiten“, erklärt Dr. Richard Berthold. Für den 63-jährigen Marathon- und Ultramarathonläufer ist Diabetes ein Fachgebiet, das ihn seit Jahrzehnten begeistert. „Ich bin ein Herzblut-Diabetologe“, sagt Berthold. „Die Stoffwechselerkrankung ist ein sehr heterogenes Krankheitsbild. Therapie und Therapieziel müssen immer individuell angepasst werden. Genau diese ganzheitliche Herangehensweise macht die Arbeit für mich so spannend.“ Besonders wichtig ist ihm die Motivation der Betroffenen. „Es ist immer wieder beeindruckend zu sehen, wie viel Lebensqualität Menschen zurückgewinnen können, wenn sie die passende Therapie und Unterstützung bekommen – und wenn sie merken, was sie selbst mit der richtigen Lebensweise erreichen können.“

Unter http://www.kreuznacherdiakonie.de/ finden Sie weitere Informationen. © Stiftung kreuznacher diakonie | Petra Jost

Schenk, Silvia
19. Mär 2026