TB besiegen
Welt-Tuberkulosetag 2026
Anlässlich des Welt-Tuberkulosetages am 24. März bekräftigt das saarländische Gesundheitsministerium die Unterstützung des Saarlandes für die weltweiten Bemühungen zur Beendigung der Tuberkulose (TB).
Unter dem diesjährigen Motto der Weltgesundheitsorganisation (WHO) „Ja! Wir können TB besiegen: Angeführt von den Ländern! Angetrieben von den Menschen!“ steht die Verantwortung der Länder und die aktive Beteiligung der Gesellschaft im Mittelpunkt. Das Motto betont die Schlüsselrolle der nationalen und regionalen Regierungen bei der Umsetzung wirksamer Maßnahmen gegen Tuberkulose. Gleichzeitig hebt das Motto die zentrale Rolle der Gemeinschaften hervor: TB-Überlebende, betroffene Familien, Pflegekräfte und Organisationen der Zivilgesellschaft sind treibende Kräfte des Fortschritts. Ihre Erfahrungen und ihr Engagement sorgen dafür, dass TB-Programme besser auf die Realität der Menschen abgestimmt sind. Das Ministerium betont, dass TB zwar heilbar ist, die Erkrankung aber weiter eine Herausforderung bleibt, solange nicht konsequent gehandelt wird. Das Saarland setzt dabei auf ein starkes Netzwerk aus öffentlichem Gesundheitsdienst und Fachärztinnen und Fachärzten. In den letzten beiden Jahren wurde auch im Saarland bei jeweils 50 Menschen eine TB neu festgestellt. Das zeigt, dass die Bekämpfung der TB auch in Deutschland ein aktuelles Problem darstellt.
Hintergrundinformationen:
Der Welt-Tuberkulosetag erinnert an den 24. März 1882, an dem Dr. Robert Koch den Erreger der Tuberkulose (Mycobacterium tuberculosis) entdeckte. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt, dass 2024 weltweit 10,7 Millionen Menschen neu an Tuberkulose erkrankten. Die Zahl der Todesfälle lag bei 1,23 Millionen. Somit zählt Tuberkulose weiterhin zu den zehn häufigsten Todesursachen weltweit. Die Erkrankung belastet Betroffene nicht nur gesundheitlich, sondern oft auch sozial und finanziell. Um die globale Tuberkulose-Epidemie bis 2035 zu beenden, hat die WHO die „End TB Strategy“ entwickelt. Frühzeitige Diagnose, konsequente Behandlung und gesellschaftliches Engagement bleiben entscheidend, um das Ziel der Beendigung der Tuberkulose bis 2035 zu erreichen. © Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Gesundheit

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