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Stellungnahme Innenminister Jost zu Urteil im Prozess um getöteten Polizisten Simon Bohr

Mit Blick auf das ergangene Urteil im Fall des getöteten Polizeioberkommissar Simon Bohr gilt:

In diesen schweren Stunden sind unser aller Gedanken bei der Familie und den Angehörigen von Simon Bohr sowie bei seinen Kolleginnen und Kollegen in der gesamten Polizei.

Entscheidungen unabhängiger Gerichte sind zu respektieren. Das gilt auch in diesem Fall. Die juristische Bewertung obliegt hierbei einzig dem Gericht und bildet die Grundlage für alles Weitere. Unabhängig davon bleibt die Aufarbeitung der Geschehnisse vom 21. August 2025 ein zentraler Bestandteil unserer Arbeit. Der Vorfall wird weiterhin umfassend analysiert und in den Kontext zukünftiger polizeilicher Maßnahmen sowie Ausbildungsinhalten eingeordnet.  Parallel dazu erfolgt eine vertiefte wissenschaftliche Betrachtung der Auswirkungen eines solchen Ereignisses auf die Polizei insgesamt – insbesondere im Hinblick auf Belastungen innerhalb der Einsatzkräfte und mögliche Schlussfolgerungen für Organisation, Ausbildung und Unterstützung. Zugleich steht außer Frage, dass es sich um ein schweres Gewaltverbrechen handelt, das uns alle tief erschüttert. Der Schutz der Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten hat für uns höchste Priorität. Deshalb investieren wir gezielt in bessere persönliche Schutzausstattung, entwickeln Einsatz- und Führungsmittel weiter und lassen neue Erkenntnisse konsequent in die Praxis einfließen.

Unser Ziel bleibt klar: die Sicherheit derjenigen zu stärken, die täglich für die Sicherheit unserer Gesellschaft eintreten. © Innenminister Jost/Ministerium für Inneres, Bauen und Sport

Schenk, Silvia
01. Apr 2026