In Neunkirchen getagt
Ausschuss des Deutschen Städtetags
Die 114. Sitzung des Ausschusses für mittlere Städte des Deutschen Städtetages tagte am Donnerstag und Freitag, 7. und 8. Mai, im Ratssaal des Neunkircher Rathauses. Oberbürgermeister Jörg Aumann hieß die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Donnerstagnachmittag herzlich willkommen.
Der Ausschuss für mittlere Städte tritt regelmäßig zusammen, um Herausforderungen mittelgroßer Städte zu diskutieren und sich über Positionen zu aktuellen Themen zu verständigen.
Im Rahmen eines Begleitprogramms konnten die angereisten Gäste eine Hüttenwegführung besuchen: Der Hüttenwerksarbeiter Alfred (dargestellt von Heike Lismann-Gräß) und Stumm-Tochter Bertha (dargestellt von Paulina Gräß) gaben einen Einblick in die Geschichte Neunkirchens mit spannenden Anekdoten in saarländischer Mundart mit interessanten Erläuterungen zu Neunkircher Industrierelikten.
An dem Treffen nahmen Oberbürgermeister, Bürgermeisterinnen und Bürgermeister und weitere Stadtspitzen aus zahlreichen Städten teil. Eine umfangreiche Tagesordnung sorgte für tiefgehende Diskussionen über aktuelle Herausforderungen der Kommunalpolitik. Den Auftakt machte Oberbürgermeister Jörg Aumann mit einem Vortrag über den Saarlandpakt.
Darüber hinaus behandelte das Gremium bei seiner Sitzung drei Themenblöcke: Erstens aktuelle Reformen in Deutschland, wie etwa Schuldenbremse, Sozialstaatsreform und Kommunalfinanzen. Zweitens gab es den Themenblock Migration, bei dem über die aktuelle Lage in der Ukraine und die Zukunft der Integrationskurse berichtet wurde. Im dritten Themenblock Städtebau ging es unter anderem um die Sicherung der Städtebauförderung und einen Erfahrungsaustausch zu den sogenannten „Bauturbo-Vorschriften“. © Stadt HOM

.webp)
.jpeg)