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Ausstellung „Artgerecht“ im Saalbau eröffnet

Ausdrucksstarke Werke von Artur Bozem in Homburg zu sehen

Mit der am Montagabend eröffneten Ausstellung „Artgerecht“ des Künstlers Artur Bozem ist die Galerie im Kulturzentrum Saalbau in Homburg derzeit Schauplatz eindrucksvoller zeitgenössischer Kunst. 

Gezeigt werden Gemälde und Grafiken aus den vergangenen sechs Jahren bis hin zu aktuellen Arbeiten, die durch ihre Energie, Dynamik und experimentelle Materialvielfalt bestechen und den Betrachtenden vielfältige Perspektiven auf Farbe, Form und Struktur eröffnen.

Zur Vernissage begrüßte die ehrenamtliche Beigeordnete Nathalie Kroj die Gäste und betonte die eindrucksvolle Präsenz der Ausstellung: „Schon beim ersten Rundgang wird spürbar, dass diese Werke uns auf eine faszinierende Reise durch Farbe, Form, Raum, Rhythmus und Bewegung mitnehmen.“

Im Anschluss führte die Kuratorin Dr. Françoise Mathis-Sandmaier in die Ausstellung ein. Sie beschrieb die gezeigten Arbeiten als „einzigartige Manifeste kraftvoller Schöpfung“ und hob die besondere Arbeitsweise des Künstlers hervor. Bozems Malprozess sei geprägt von einem Wechselspiel aus Intuition und Kontrolle: „Impulsiv wird die Farbe aufgetragen, geführt, verwischt und verzogen“, so Dr. Mathis-Sandmaier. Malerische und grafische Elemente treten dabei in einen lebendigen Dialog und erzeugen spannungsgeladene Bildgefüge.

Bozems Kompositionen kommen ohne feste Raum- oder Gegenstandsvorstellungen aus. Vielschichtige Bildwelten entstehen durch das Zusammenspiel spontaner Gesten, tektonischer Elemente und unterschiedlichster Materialien. Neben klassischen Mitteln wie Acrylfarbe oder Grafit kommen so auch ungewöhnliche Stoffe wie Sand, Kaffeesatz oder Bitumen ebenso wie Pappkarton, Teerpapier und Collagefragmente zum Einsatz. Komplexe Strukturen und Texturen sprechen das haptische Sehen an. Die Wirkmächtigkeit des Malerischen und Grafischen zieht unweigerlich den Blick des Gegenübers in ihren Bann und lässt ihn seinerseits am schöpferischen Werden und Wandel teilhaben, so die Kuratorin.

In der ruhelosen Auflösung der Fläche liege das Können und der Zauber der Bozemschen Kunst, wie Dr. Françoise Mathis-Sandmaier erläuterte. „Charakteristisch für Bozems Kompositonen ist der Zustand dynamischer Schwebe. Farbig und grafisch Eigensinniges treiben in einem imaginären Raum, frei von Horizonten und Schwerkraft, und treffen spannungs- und mitunter konfliktreich aufeinander“. Bozems Kunst besticht durch ihre dynamische Harmonie. Die formal wie farblich bewegten Kompositionen entfalten eine besondere Sogwirkung und laden dazu ein, sich auf das Abenteuer des Sehens einzulassen.

Die Ausstellung „Artgerecht“ ist noch bis zum 24. Mai in der Galerie im Kulturzentrum Saalbau zu sehen. Geöffnet ist sie mittwochs bis sonntags von 14 bis 17 Uhr sowie zusätzlich vor dem Meisterkonzert am 15. Mai von 18 bis 18.45 Uhr. Der Eintritt ist frei. © Stadt HOM

Schenk, Silvia
07. Mai 2026