Beste Versorgungsqualität bei Unfällen
Diakonie Klinikum als Lokales Traumazentrum rezertifiziert
Das Diakonie Klinikum Neunkirchen (DKN) wurde erneut erfolgreich als Lokales Traumazentrum rezertifiziert. Es ist bereits die fünfte Rezertifizierung seit der Erstzertifizierung – insgesamt blickt das Klinikum damit auf sechs erfolgreiche Zertifizierungen zurück. Dies unterstreicht die kontinuierlich hohe Versorgungsqualität und das Engagement aller beteiligten Fachbereiche.
Ein Lokales Traumazentrum ist ein zentraler Bestandteil der strukturierten Notfallversorgung und auf die Erstbehandlung sowie Stabilisierung von Patientinnen und Patienten mit unterschiedlichen Verletzungen spezialisiert. Dazu zählen beispielsweise Verkehrsunfälle, Stürze oder andere akute Verletzungsereignisse. Ziel ist es, eine schnelle, qualitätsgesicherte Versorgung sicherzustellen und - wenn erforderlich - die Weiterverlegung in spezialisierte Zentren optimal vorzubereiten. „Die erneute Auszeichnung als Lokales Traumazentrum bestätigt, dass wir dauerhaft höchste Standards in der Notfallversorgung erfüllen“, erklärt der Leiter der Stabsstelle Medizinisches Qualitäts- und Projektmanagement, Georg Rach. „Für unsere Patientinnen und Patienten bedeutet das vor allem eines: Sie können sich darauf verlassen, bei Unfällen schnell, strukturiert und auf höchstem medizinischem Niveau versorgt zu werden.“
Strenge Kriterien und regelmäßige Überprüfung
Die Zertifizierung als Lokales Traumazentrum erfolgt im Rahmen eines strukturierten Prüfverfahrens mit klar definierten Anforderungen. Dazu gehören unter anderem die ständige Verfügbarkeit qualifizierter Fachärztinnen und -ärzte, standardisierte Behandlungsabläufe, modern ausgestattete Diagnostik sowie eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit. „Im Zertifizierungsprozess werden sämtliche Abläufe detailliert geprüft – von der Erstversorgung im Schockraum bis hin zur Weiterbehandlung in den spezialisierten Fachabteilungen im Haus“, so Georg Rach weiter. „Externe Gutachter analysieren unsere Prozesse vor Ort, führen Gespräche mit Mitarbeitenden und überprüfen die Einhaltung der medizinischen Leitlinien.“ Die Rezertifizierung erfolgt in regelmäßigen Abständen, in der Regel alle drei Jahre. „Diese wiederkehrenden Prüfungen sind entscheidend, um die Qualität nicht nur zu halten, sondern kontinuierlich weiterzuentwickeln“, betont der Facharzt für Chirurgie. „Sie fordern uns heraus, unsere Prozesse ständig zu reflektieren und zu optimieren.“
Teamarbeit als Schlüssel zum Erfolg
Ein entscheidender Faktor für die erfolgreiche Rezertifizierung ist die enge Zusammenarbeit zahlreicher Fachdisziplinen innerhalb der Zentralen Notaufnahme. Neben der Notfallmedizin sind unter anderem die Bereiche Chirurgie, Innere Medizin, Anästhesie, Radiologie und eine gut ausgebildete Pflege eng eingebunden. Die Chefärztin der Zentralen Notaufnahme, Anke Geiß, hebt die Bedeutung dieser interdisziplinären Zusammenarbeit hervor: „Eine solche Qualität ist nur durch echtes Teamwork möglich. In der ZNA arbeiten viele verschiedene Fachdisziplinen Hand in Hand – oft unter hohem Zeitdruck und in kritischen Situationen.“ Seit Anfang des Jahres leitet sie die Abteilung, kennt viele Mitarbeitende teilweise schon seit ihrem Praktischen Jahr. Sie weiß, dass man besonders in der Notfallversorgung als eingespieltes Team agieren muss, um Leben zu retten. Egal, ob man sich schon lange kennt oder zum ersten Mal miteinander arbeitet: „Jede und jeder Einzelne trägt dazu bei, dass unsere Patientinnen und Patienten optimal versorgt werden. Von der Pflege über die Ärztinnen und Ärzte bis hin zu den unterstützenden Bereichen – diese enge Verzahnung ist unsere größte Stärke.“
Zentrale Rolle in der regionalen Notfallversorgung
Das Diakonie Klinikum der Stiftung kreuznacher diakonie nimmt eine zentrale Rolle in der Notfallversorgung der Region ein. Als Lokales Traumazentrum ist es ein wichtiger Bestandteil der regionalen Versorgungsstruktur und gewährleistet die schnelle und qualifizierte Behandlung von Verletzten. „Wir sind ein verlässlicher Partner in der Notfallversorgung und tragen eine große Verantwortung für die Menschen in unserer Region“, betont Georg Rach. „Diese Verantwortung nehmen wir sehr ernst – heute und in Zukunft.“ Um den steigenden Anforderungen in der Notfallmedizin gerecht zu werden, plant das DKN eine umfassende bauliche Weiterentwicklung der Zentralen Notaufnahme. Die Abteilung soll modernisiert, erweitert und an aktuelle sowie zukünftige Bedarfe angepasst werden. „Die Anforderungen an die Notfallversorgung wachsen stetig – sowohl in medizinischer als auch in struktureller Hinsicht“, fasst Anke Geiß zusammen. „Mit der geplanten Umstrukturierung schaffen wir die Voraussetzungen, um unsere Patientinnen und Patienten auch künftig auf höchstem Niveau versorgen zu können.“ Georg Rach leitet das Projekt: „Die Investitionen in die bauliche und technische Infrastruktur sind ein wichtiger Schritt, um unsere Leistungsfähigkeit weiter auszubauen und die Versorgungssicherheit in der Region langfristig zu stärken.“
Unter http://www.kreuznacherdiakonie.de/ finden Sie weiteere Informatioen. © Stiftung kreuznacher diakonie | Petra Jost

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