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Saarland stärkt Bauwirtschaft

EasyCode ergänzt umfassende Reform- und Förderoffensive

Seit fast vier Jahren treibt das Bauministerium Bürokratieabbau, Investitionen und Innovation voran – der EasyCode setzt nun den nächsten, praxisnahen Impuls

Das Saarland setzt seine verlässliche Unterstützung für die Bauwirtschaft konsequent fort. Seit Beginn der SPD-Alleinregierung hat das Ministerium für Inneres, Bauen und Sport unter Minister Reinhold Jost zentrale Reformen und Förderimpulse auf den Weg gebracht, um Investitionen zu erleichtern, Planungsprozesse zu beschleunigen und Wertschöpfung im Land zu sichern. Mit der Neuauflage und Bündelung von Förderinstrumenten im sozialen Wohnungsbau, dem Schulbauprogramm BAUSTEIN mit 150 Millionen Euro Landesmitteln, der Einführung des Digitalen Bauantrages, sowie der Städtebauförderung mit jährlich hohen Millionenbeträgen werden Kommunen, Wohnungswirtschaft und Bauunternehmen gleichermaßen gestärkt. Parallel hat die Novellierung der Landesbauordnung (Medien-Info 203/2024) spürbare Erleichterungen gebracht: verkürzte Genehmigungsfristen, mehr Verfahrensfreiheit, erleichtertes Bauen im Bestand, Typengenehmigungen für serielles Bauen und klare Impulse für Klimaschutz. „Wir verfolgen eine klare Strategie: Investieren, vereinfachen, beschleunigen – und dabei Innovation ermöglichen“, betont Minister Reinhold Jost. „So schaffen wir Planungssicherheit, senken Kosten und geben der Branche Rückenwind.“ Als nächster Baustein wird nun der EasyCode eingeführt. Der EasyCode vereinfacht die Bemessung häufig vorkommender Stahlbaukonstruktionen – bei voller Konformität mit den Eurocodes. Durch ein landesweites Hinweisschreiben wird seine Gleichwertigkeit klargestellt. Dies ermöglicht insbesondere eine Erleichterung des Planungsalltags von Ingenieurbüros. Die Ingenieurkammer des Saarlandes begrüßt diesen Schritt. Präsidentin Christine Mörgen: Mit der Einführung des Easy-Code Stahlbau ist ein wichtiger Schritt zu weniger Bürokratie und effektiverem Arbeiten in Planung und Ausführung erfolgt. Die überbordende Normenflut und die in der Praxis nahezu nicht mehr zu beherrschende Zahl technischer Bauvorschriften ist schon seit längerem ein gravierender Hemmschuh für eine schnelle, effiziente und umsetzbare Planung und Ausführung. In konstruktiven Gesprächen mit dem Ministerium und der Obersten Bauaufsicht ist es nun gelungen den Ingenieurinnen und Ingenieuren für den Stahlbau qualitativ und rechtlich handhabbare Regeln zu ermöglichen. Die neue Richtlinie entlastet die Planenden spürbar und stärkt zugleich das Vertrauen in die Sicherheit unserer Bauwerke. Dem Ministerium ist hier gemeinsam mit der Ingenieurkammer des Saarlandes ein starkes Signal hin zu weniger Bürokratie gelungen.“

 

Mit dieser Kombination aus Investitionen, Bürokratieabbau und innovativen Regelungen setzt das Saarland seinen Kurs fort: eine starke Bauwirtschaft als Motor für Wachstum, Klimaschutz und lebenswerte Städte und Gemeinden. © Ministerium für Inneres, Bauen und Sport

Schenk, Silvia
30. Jan 2026