Ein Abend voller Stolz und bewegender Momente
Großes Engagement, Mut und Gemeinschaft wurde gefeiert
Es war ein Abend, der Herzen berührte und Menschen miteinander verband, als die Neunkircher Sportwelt gemeinsam feierte. Das „Fest der Meister“ wurde zu einem Ort großer Emotionen, an dem Sportler:innen und Ehrenamtliche gleichermaßen im Mittelpunkt standen. Jeder Applaus erzählte eine eigene Geschichte von Mut, Leidenschaft und unermüdlichem Einsatz.
Musikalisch sorgte die Band Noize für eine Atmosphäre, die zwischen feierlich und mitreißend schwebte, während Moderator Rouven Schön mit Charme und Leichtigkeit durch das Programm führte. Die Tanzgruppe „Kalter Kaffee“ setzte mit einer eindrucksvollen Choreografie zum Thema Filmusik einen besonderen Glanzpunkt, der das Publikum spürbar bewegte. Unter den zahlreichen Gästen befanden sich viele Vertreter aus Politik und Wirtschaft, darunter Landtagspräsidentin Heike Winzent, Oberbürgermeister Jörg Aumann sowie die Sparkassenvorstände Jörg Welter und Patrick Rammo – ein Zeichen dafür, welche Bedeutung der Sport in Neunkirchen genießt. Der Neunkircher Sportverband ehrte insgesamt 178 Athletinnen und Athleten aus 21 Vereinen – eine Zahl, die weit mehr bedeutet als reine Statistik. Sie steht für Träume, für frühe Morgenstunden auf Trainingsplätzen, für Rückschläge und für das Wiederaufstehen. Doch in diesem Jahr rückte noch etwas anderes in den Mittelpunkt: das Ehrenamt. Zum ersten Mal wurde ein Ehrenamtspreis verliehen, und dieser ging an einen Mann, der seit Jahrzehnten im Hintergrund wirkt und doch für viele unverzichtbar ist: Wolfram Wesch. Der 83-Jährige, Herz und Seele der Tennisabteilung des TuS Neunkirchen, öffnet seit Jahren sein Privathaus für Spielerinnen und Spieler – sein liebevoll genanntes „Hotel Wolfram“. Über 60 Übernachtungen allein im Jahr 2025 zeugen von einer Hilfsbereitschaft, die weit über das Übliche hinausgeht. Als Laudator Paul Bertram von diesem Engagement erzählte, wurde es still im Saal, und man spürte, wie sehr Weschs Einsatz die Menschen berührt. Seine Dankesrede, voller Humor, Wärme und Bescheidenheit, brachte die Gäste zum Lachen und zum Staunen. Als er sagte, wie sehr er sich wünsche, „noch lange für alle da zu sein“, erhoben sich die Menschen zu stehenden Ovationen – ein Moment reiner Dankbarkeit. Auch die Wahl zur Sportlerin des Jahres brachte eine Premiere: Zum ersten Mal standen zwei junge Frauen gemeinsam ganz oben. Maja Schorr, Leichtathletin und Bronzemedaillengewinnerin bei den deutschen U23-Meisterschaften, die für Deutschland bei der EM in Bergen lief, teilte sich die Auszeichnung mit Klara Müller, einer Mountainbike-Fahrerin voller Entschlossenheit. Müller trotzte gesundheitlichen Rückschlägen, gewann die deutsche Meisterschaft der Juniorinnen und vertrat Deutschland bei der Weltmeisterschaft. Als sie von ihrer Saison erzählte, glänzten ihre Augen vor Freude, und sie betonte, wie schön es sei, diesen Moment mit Maja zu teilen. Es war ein Bild von Freundschaft, Respekt und gegenseitiger Anerkennung – ein Moment, der zeigte, dass Erfolg im Sport oft ein gemeinsamer Weg ist. Der Sportler des Jahres, Judoka Franco Bartone, bewies eindrucksvoll, dass Leidenschaft kein Alter kennt. Mit 52 Jahren holte er seinen 13. nationalen Titel und verteidigte seinen Meistertitel bei den deutschen Veteranen-Meisterschaften. Seine Auszeichnung war ein Zeichen dafür, dass Ausdauer und Hingabe über Jahrzehnte hinweg Früchte tragen können. Die Mannschaft des Jahres, die Damen des HTC Neunkirchen, feierte ihren Aufstieg in die Oberliga – ein Erfolg, der weit über den Sport hinausstrahlt und zeigt, was möglich ist, wenn ein Team zusammenhält. Auch der Nachwuchs erhielt seinen verdienten Applaus: Lieselotte Eiden beeindruckte im Schwimmen mit außergewöhnlichem Talent, während Lukas Tschacher im Radsport neue Akzente setzte und dafür geehrt wurde. All diese Geschichten machten den Abend zu etwas Besonderem. Es war nicht nur eine Gala, sondern ein Fest der Herzen, ein Abend, der zeigte, wie viel Kraft in Gemeinschaft steckt und wie sehr Neunkirchen seine Menschen schätzt. Die Gebläsehalle wurde zu einem Ort voller Wärme, Verbundenheit und echter Emotionen. Sport war an diesem Abend mehr als Leistung – er war Leidenschaft, Zusammenhalt und gelebte Menschlichkeit. Und genau das machte das „Fest der Meister“ 2025 unvergesslich.
Mehr über den Neunkircher Sportverband finden Sie unter: www.neunkircher-sportverband.de

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