Feuerwehr bekämpft 8.500 qm Böschungsbrand
Trockenheit stellt Feuerwehr zunehmend vor große Aufgaben
Ein vorbeifahrender Zug hat durch Funkenflug einen großflächigen Böschungsbrand entlang der Bahnstrecke zwischen Kirkel und Limbach ausgelöst. Rund 8.500 Quadratmeter Grünstreifen gerieten dabei in Brand, was zu einer weithin sichtbaren, massiven Rauchentwicklung führte.
Durch Notrufe von der nahegelegenen Autobahn A8, rückten zunächst die Kräfte der Feuerwehr Zweibrücken und Wattweiler aus. Da auf der Autobahn selbst kein Brand festzustellen war, folgten die Einsatzkräfte der Rauchwolke und trafen an der Einsatzstelle ein. Außerhalb ihres eigentlichen Zuständigkeitsbereichs werden sofort die ersten Löschmaßnahmen eingeleitet.
Vor Ort brannte ein etwa 15 Meter breiter Grünstreifen zwischen der Bahnstrecke und einer Landstraße auf mehreren hundert Metern Länge. Aufgrund der raschen Ausbreitung wurden umgehend weitere Kräfte nachalarmiert. Um die Löscharbeiten sicher durchzuführen und wegen der dichten Rauchentwicklung mussten sowohl die angrenzende Landstraße als auch die Bahnstrecke voll gesperrt werden.
Erheblicher Schaden an Bahninfrastruktur
Durch die enorme Hitzeentwicklung entstand im Bereich der Gleise erheblicher Sachschaden: Kabelführungen und Versorgungsleitungen verschmorten vollkommen. Techniker der Deutschen Bahn sowie die Polizei waren vor Ort, um Schäden aufzunehmen, Reparaturen einzuleiten und Absperrungen auf der Straße durchzuführen.
Während der Löscharbeiten konnte eine unverletzte Blindschleiche aus den Flammen gerettet und in ein sicheres Areal umgesiedelt werden.
Erfolgreicher Einsatz ohne Verletzte
Trotz der hohen Temperaturen und der körperlich strapazierenden Arbeit kam keine der eingesetzten Einsatzkräfte zu Schaden. Nach den zeitintensiven Lösch-, Aufräum- und Reinigungsarbeiten an Geräten und Kleidung konnte der Einsatz erfolgreich beendet werden.
Die Feuerwehr Homburg bedankt sich ausdrücklich bei den Kameradinnen und Kameraden aus Zweibrücken und Wattweiler für die schnelle, nahtlose und tatkräftige Unterstützung über die Stadt- und Landesgrenzen hinweg. © Feuerwehr Homburg

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