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Diakonie Klinikum Neunkirchen gründet „Uro-Netzwerk Saar“

Notaufnahme und regionales Netzwerk stärken die Patientenversorgung

Das Diakonie Klinikum Neunkirchen baut sein medizinisches Leistungsspektrum weiter aus und gründet zum 1. Juni 2026 das „Uro-Netzwerk Saar“. Damit übernimmt das Krankenhaus künftig die medizinische Betreuung urologischer Patientinnen und Patienten und stärkt gezielt die medizinische Infrastruktur in der Region. 

Ziel des neuen Angebots ist es, eine moderne, strukturierte und qualitativ hochwertige urologische Versorgung zu gewährleisten und gleichzeitig die Zusammenarbeit zwischen ambulanter und stationärer Behandlung weiter zu verbessern. Ein zentraler Bestandteil des Konzepts ist die Etablierung einer urologischen Notaufnahme. Diese soll eine schnelle Diagnostik und Behandlung akuter urologischer Krankheitsbilder ermöglichen. Dadurch können Notfälle künftig zeitnah und zielgerichtet versorgt werden. 

Parallel dazu entsteht mit dem „Uro-Netzwerk Saar“ ein regionales Versorgungsnetzwerk in enger Kooperation mit anderen saarländischen Kliniken, wie dem Universitätsklinikum in Homburg, dem Klinikum Saarbrücken und den SHG Kliniken in Völklingen, sowie mit niedergelassenen Urologinnen und Urologen. Perspektivisch soll daraus eine Zentrumsstruktur mit verschiedenen medizinischen Schwerpunkten entwickelt werden. Das Netzwerk ermöglicht eine eng verzahnte ambulante und stationäre Betreuung und sorgt für eine strukturierte Steuerung der Patientenströme. Je nach Krankheitsbild können Patientinnen und Patienten so schnell und gezielt an die jeweils geeignete Versorgungseinrichtung vermittelt werden. 

„Mit diesem Schritt stärken wir die urologische Versorgung in der Region und schaffen gleichzeitig verlässliche Strukturen für eine enge Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen“, erklärt Andrea Massone, Regionalgeschäftsführerin der Diakonie Kliniken Neunkirchen. © Stiftung kreuznacher diakonie

Schenk, Silvia
11. Mär 2026