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Februar 2026 Ausgabe 162 - Homburg

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Homburg im künstlerischen Jahreslauf

Homburg durch die Augen einer Künstlerin zu sehen, bedeutet meist, vertraute Orte neu zu entdecken. Genau diese Perspektive brachte Inge Faralisch-Schäfer kürzlich mit ins Rathaus, als sie Bürgermeister Manfred Rippel ihren neuen Kalender für das Jahr 2026 überreichte. Ihre Motive zeigen die Kreis- und Universitätsstadt in künstlerischen Fotografien, eingefangen mit viel Gefühl für Jahreszeiten, Stimmungen und Details.

Seit etwa fünf Jahren gestaltet Inge Faralisch-Schäfer Kalender mit Motiven aus Homburg. Der aktuelle Kalender für 2026 zeigt künstlerische Fotografien, die - jahreszeitlich passend - ausgewählt wurden. „Man soll meine Liebe zu Homburg beim Anschauen der Bilder spüren“, beschreibt die Künstlerin ihren Ansatz. Zu sehen sind Motive von Orten und Stellen, die ihr besonders am Herzen liegen und die den besonderen Charakter der Stadt widerspiegeln. Die Künstlerin ist in Homburg geboren und aufgewachsen, besuchte hier die Schule und ist ihrer Heimatstadt stets eng ver
Schenk, Silvia
27. Jan 2026
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Ein Morgen im Zeichen des Engagements

„Ohne Sie als Ehrenamtliche wäre das alles undenkbar.“ Mit diesen eindringlichen Worten würdigte der hauptamtliche Beigeordnete Philipp Scheidweiler die zahlreichen Ehrenamtlichen, die sich im Laufe des Jahres in verschiedenen Einrichtungen der Stadt Homburg oder in enger Zusammenarbeit mit der Stadt engagiert haben.

Im Hotel Stadt Homburg begrüßten Scheidweiler, Bürgermeister Manfred Rippel und weitere Vertreter der Stadtverwaltung die Helferinnen und Helfer zu einem gemeinsamen Dankeschön-Frühstück – ein gelungener Abschluss eines Jahres, in dem viele Menschen einander unterstützt haben. Unter den Ehrenamtlichen, die der Einladung der Stadt folgten, waren Vertreterinnen und Vertreter des Krea(k)tiv – Treffpunkts für Alt und Jung, der Fahrradwerkstatt sowie des Reparatur-Treffs. Das Frühstück hat sich längst zu einer festen und geschätzten Tradition im städtischen Jahresablauf entwickelt. Für den hauptamtlichen Beigeordneten Scheidweiler war es das erste Mal, dass er die Ehre
Schenk, Silvia
27. Jan 2026
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Wie Aromapflege und -therapie unterstützen können

Am Universitätsklinikum des Saarlandes (UKS) in Homburg gibt es vor Weihnachten eine ganz besondere Überraschungsaktion. Die freigestellte Onkologische Fachpflege hat in Zusammenarbeit mit dem Konsildienst der Palliativmedizin ein spezielles, kleines Geschenk für krebskranke Patientinnen und Patienten organisiert.

500 von der Gruppe Nadelspielkinder selbstgenähte Weihnachtsbeutelchen werden mit speziellen Mischungen aus ätherischen Ölen versehen und an onkologische Patientinnen und Patienten verschenkt. Aromapflege und -therapie haben am UKS einen besonderen Stellenwert und bilden einen von vielen Bausteinen bei der Behandlung von an Krebs erkrankten Menschen. Düfte begleiten uns ein Leben lang. Sie wecken Erinnerungen, schaffen Geborgenheit und können in besonderen Momenten Trost und Entlastung schenken. Sei es der Duft von frisch gebackenem Weihnachtsgebäck oder der bekannte Geruch einer Tanne – vertraute Gerüche aus dem Alltag und der Weihnachtszeit sind oft eng mit positiv
Schenk, Silvia
27. Jan 2026
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Neuer Wohnraum für junge Familien:

Großzügige Spende für vier WohneinheitenEin echtes Hands-on-Projekt mit spürbarer Wirkung: Der Rotary Club Homburg-Zweibrücken hat gemeinsam mit weiteren Spendern die Ausstattung von vier Wohneinheiten der Mutter-Kind-Gruppe des CJD übernommen. Dabei spendete der Rotary Club Homburg-Zweibrücken eine Wohneinheit. Eine weitere stammt aus dem gemeinsamen Projekt „Frühlingsball“ der Rotary Clubs Homburg-Zweibrücken und Homburg-Saarpfalz. Zusätzlich stellte ein Ehepaar des Rotary Clubs Homburg-Zweibrücken anlässlich seiner Geburtstage privat eine Wohneinheit zur Verfügung. Und eine weitere kam vom Ingenieurbüro Rogmann aus Homburg.

Wohlfühlorte für Mütter und KinderDie Wohngruppe besteht seit zwölf Jahren; das Mobiliar war sichtbar in die Jahre gekommen. Ein Umzug auf dem Gelände mit gleichzeitiger Erweiterung der Gruppe machte die Neuausstattung notwendig und möglich. Die moderne Zimmerausstattung soll den jungen Müttern mit ihren Kindern einen geschützten Rückzugsort bieten, an d
Schenk, Silvia
27. Jan 2026

Römermuseum Homburg-Schwarzenacker

Ein abwechslungsreiches Jahr liegt hinter dem Römermuseum Homburg-Schwarzenacker: Von lebendigen Kochworkshops über spannende Schulprojekte bis hin zu kunstvollen Abenden in der Gemäldegalerie – das Museum bot auch 2025 für Besucher jeden Alters vielfältige Möglichkeiten, in die Welt der Römer einzutauchen.

Besonders bei Schulklassen punkteten die Kochworkshops „Schmecken und Entdecken“. Erwachsene genossen den Teambuilding-Workshop „unvergESSEN – die Küchenschlacht am Römerherd“. Die Veranstaltungsreihe „Kunstgeschichte trifft Kammerzofe“ gewährte einmal mehr in Zusammenarbeit mit dem Kulturmanagement des Saarpfalz-Kreises historische Einblicke in die prunkvolle Barockzeit unserer Region, unterhaltsam vermittelt von Kunsthistorikerin Dr. Jutta Schwan und der Kammerzofe Henrietta alias Monika Link. „Mit Stolz erfüllt uns, dass die Besucherzahlen und die Resonanz auf unsere Angebote unseren Konzepten Recht geben“, sagt Philipp Scheidweiler, Hauptamtlicher Beigeordneter der Stad
Schenk, Silvia
27. Jan 2026
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Bilinguales Erfolgskonzept

Am 19. Dezember 2025 überreichte der französische Generalkonsul, Jérôme Spinoza, begleitet von der Kooperationsattachée für Französisch des Institut français Deutschland, Joëlle Hecker, und einer Vertreterin des Ministeriums für Bildung und Kultur, Anette Marx, das Label FrancEducation an das Gymnasium Johanneum. 

Eine andächtige Stille breitete sich in der vollbesetzten Aula aus, während Schüler, Lehrer und Gäste dem musikalischen Auftritt der 12. Klässlerin Doria an der Harfe lauschten und eine Bilderschau verfolgten, die die vergangenen Jahre deutsch-französischer Begegnungen der Schule Revue passieren ließ. Die Gesichter der 230 EU-Schülerinnen und -Schüler aus den Klassenstufen 5 bis 12 strahlten Zufriedenheit, Glück und Stolz aus – Glück über die besonderen Erlebnisse, die sie bereits gemeinsam teilen durften, Stolz auf den besonderen deutsch-französischen Bildungsweg, für den sie sich entschieden haben.  Nach einer kurzen Begrüßung durch Schulleiter Oliver Schales kehrt
Schenk, Silvia
27. Jan 2026
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Ein Jahr ChiIdhood-Haus am UKS – eine Zwischenbilanz

Nach der feierlichen Eröffnung im Beisein Ihrer Majestät Königin Silvia von Schweden im November 2024 hatte das erste Childhood-Haus / Johanniter Kinderschutz-kompetenzzentrum des Saarlandes mit Beginn des Jahres 2025 seinen Betrieb am UKS aufgenommen. Zum ersten Geburtstag konnte sich das Team um Prof. Dr. Eva Möhler, Direktorin der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, heute über eine großzügige Spende des Lions Club Homburg freuen. Ende 2025 hatte sich bereits Gesundheitsminister Dr. Magnus Jung vor Ort über die Arbeit des Hauses informiert.

Das Childhood-Haus ist eine ambulante Einrichtung für Kinder und Jugendliche aus dem Saarland, die Opfer von sexualisierter oder körperlicher Gewalt geworden sind oder bei denen ein solcher Verdacht besteht. Um die Betroffenen optimal zu versorgen und die Klärungsprozesse altersgerecht und traumasensibel zu gestalten, arbeiten die verschiedenen Professionen – Medizin, Psychologie, Jugendhilfe, Polizei, Staatsanwaltschaft und Justiz
Schenk, Silvia
27. Jan 2026
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Neue Plakette am Gollenstein enthüllt

Im Rahmen des Projekts „SR-Beiträge an öffentlichen Orten im Saarland“ wurde im Dezember am Gollenstein in Blieskastel eine neue Plakette mit QR-Code eingeweiht.

Der QR-Code ermöglicht es Besucherinnen und Besuchern, über ihr Smartphone kostenlos einen Videobeitrag aus dem Archiv des Saarländischen Rundfunks (SR) abzurufen. Der Beitrag, der ursprünglich 1996 in der Sendung „Kulturspiegel“ ausgestrahlt wurde, bietet spannende Einblicke in die Geschichte des Gollensteins. Für alle Interessierten vor Ort ist dies eine wertvolle, einfach zugängliche Ergänzung zum traditionellen Wissensangebot. Der Saarländische Rundfunk (SR), der Saarländische Museumsverband (SMV) und der Saarländische Städte- und Gemeindetag (SSGT) sind Partner des SR-Projekts „SR-Beiträge an öffentlichen Orten im Saarland“. Das Projekt ist Teil des ARD-Projekts „ARD-Content im öffentlichen Raum“, bei dem es darum geht, wertvolle Inhalte aus den Archiven der ARD (also auch des SR) über die ARD Mediathek und ARD A
Schenk, Silvia
27. Jan 2026

Weniger Kinder in Homburg geboren, weniger Sterbefälle

Zu den standesamtsrechtlichen Beurkundungen im Jahr 2025 gibt das Standesamt der Stadt Homburg einige Zahlen bekannt. So wurden im abgelaufenen Jahr beim Standesamt Homburg die Geburten von insgesamt 1.347 (2024: 1.418) Kindern beurkundet. Davon wurden 1.327 Kinder lebend geboren. 

Insgesamt kamen 686 Jungen und 659 Mädchen, somit etwas mehr Jungen, sowie zwei unbestimmte Kinder zur Welt. Im Jahr zuvor war das Verhältnis mit 713 Jungen und 705 Mädchen nahezu ausgeglichen. Bei 249 Kindern hatte die Mutter ihren Wohnsitz in Homburg, bei 1.098 Kindern lag der Wohnsitz der Mutter außerhalb Homburgs. Bei 933 der Neugeborenen waren die Mütter verheiratet. Bei den Trauungen gab es mit 144 Eheschließungen einen Zuwachs im Vergleich zum Jahr 2024, als es 135 Trauungen in Homburg gab. Unter diesen Trauungen gab es zwei, bei denen beide Eheleute weiblich und eine bei der beide Ehegatten männlich waren. Insgesamt hatten sich 172 Brautpaare zur Trauung in Homburg angemeldet, einige Paare h
Schenk, Silvia
27. Jan 2026
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Buchpräsentation in der Orangerie Blieskastel

„Verlorene Schlösser und verborgene Adelssitze“ ist der Titel eines neu aufgelegten Buches, das die Schlösserlandschaft im Gebiet des heutigen Saarpfalz-Kreises thematisiert. Herausgeberin ist Dr. Jutta Schwan vom Kulturmanagement des Saarpfalz-Kreises, die jüngst zur Präsentation des Werkes passenderweise in die Orangerie Blieskastel eingeladen hat. 

Wer durch die Altstadt Blieskastels spaziert, einmal den Würzbacher oder den Jägersburger Weiher umrundet, bekommt eine Ahnung davon, wie dicht und vielfältig die hiesige Schlösserlandschaft einmal war. Doch viele der einstmals prächtigen Bauten und Adelssitze – etwa die Schlösser in Blieskastel und Wecklingen oder das legendäre Schloss Karlsberg bei Homburg – haben die Zeiten nicht oder nur in Form vereinzelter, teilweise durchaus imposanter Ruinen überdauert. Diese Reste können kaum noch den Eindruck einstiger Größe und Pracht vermitteln.  Französische Revolutionstruppen, die 1793 plündernd und brandschatzend die Region durchzo
Schenk, Silvia
27. Jan 2026