Image
Image
Display Image
array(1) { [0]=> array(3) { ["image"]=> object(Cms\Media)#53 (2) { ["cache":protected]=> array(0) { } ["id":protected]=> int(127046) } ["title"]=> string(62) "Die Stadtwerke nehmen ihre Verantwortung für die Region ernst" ["copyright"]=> string(30) "Uwe Brengel, Stadt Blieskastel" } }

Tag der Daseinsvorsorge

Stadtwerke Bliestal gestalten die Energiezukunft

Die sichere Versorgung mit Strom gehört zu den zentralen Aufgaben der kommunalen Daseinsvorsorge. Doch die Anforderungen an die Energieversorgung verändern sich rasant. Der Ausbau erneuerbarer Energien, die zunehmende Elektromobilität, der verstärkte Einsatz von Wärmepumpen und die wachsende Zahl von Kundinnen und Kunden, die selbst Strom erzeugen und ins Netz einspeisen, machen die Stromversorgung komplexer denn je.

Um die Energieversorgung auch in Zukunft zuverlässig sicherzustellen, haben die Stadtwerke Bliestal gemeinsam mit Fachplanern eine umfangreiche Szenarienanalyse durchgeführt. Dabei wurde untersucht, wie sich der Strombedarf in den kommenden Jahren entwickeln könnte. Die Ergebnisse zeigen deutlich: Der Leistungsbedarf im Netzgebiet der Stadtwerke könnte sich bis 2045 mehr als verdreifachen.

Diese Entwicklung stellt nicht nur die örtlichen Stromnetze vor neue Herausforderungen. Auch die vorgelagerten Netze, die die Energie bis nach Blieskastel transportieren, müssen für diese Anforderungen ausgebaut werden. Gemeinsam mit den Pfalzwerken arbeiten die Stadtwerke Bliestal deshalb bereits heute an den notwendigen Maßnahmen, um die Energieversorgung der Zukunft möglich zu machen.

Eine Schlüsselrolle werden dabei intelligente Stromnetze spielen. Künftig geht es nicht mehr nur darum, ausreichend Energie bereitzustellen, sondern Erzeugung und Verbrauch zunehmend zeitlich aufeinander abzustimmen. 

Mit der dafür erforderlichen Digitalisierung wachsen jedoch auch die Anforderungen an die Sicherheit der Netze. Die Biosphären-Stadtwerke Bliestal | St. Ingbert investieren deshalb kontinuierlich in den Schutz ihrer technischen Systeme. Bereits seit Jahren ist die Netztechnik nach den Anforderungen eines Informationssicherheitsmanagementsystems (ISMS) zertifiziert. Hinzu kommen nun weitere Anforderungen aus der europäischen Richtlinie zur Netzwerk- und Informationssicherheit (NIS2), die konsequent umgesetzt werden.

Neben digitalen Herausforderungen bleiben auch die klassischen Risiken für den Netzbetrieb bestehen. Verkehrsunfälle, Unwetter oder Beschädigungen von Versorgungsleitungen durch Bauarbeiten können die Versorgung beeinträchtigen. Um auch in solchen Situationen handlungsfähig zu bleiben, verfügen die Stadtwerke Bliestal neben der Hauptübergabestelle der Pfalzwerke über zusätzliche Reserveeinspeisungen. Diese erhöhen die Versorgungssicherheit erheblich und ermöglichen es, auch bei größeren technischen Störungen die Stromversorgung möglichst lange aufrechtzuerhalten.

Dass die Stadtwerke ihre Verantwortung für die Region ernst nehmen, zeigt auch der Blick auf die Investitionen: Allein im Jahr 2025 wurden rund 2,5 Millionen Euro in die Erweiterung, Modernisierung und den Erhalt der Stromnetze investiert.

„Diese Investitionen sind ein starkes Signal für die Versorgungssicherheit und die Zukunftsfähigkeit unserer Region“, betonen die Bürgermeister Bernd Hertzler und Michael Clivot als Vorsitzender beziehungsweise stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates der Stadtwerke Bliestal.

Am Tag der Daseinsvorsorge wird deutlich: Eine sichere, nachhaltige und zukunftsfähige Energieversorgung entsteht nicht von selbst. Sie erfordert Weitsicht, Investitionen und engagierte Menschen vor Ort. Die Stadtwerke Bliestal leisten hierzu Tag für Tag einen wichtigen Beitrag – heute und in Zukunft. © Stadt Blieskastel

Schenk, Silvia
24. Jun 2026